Pokertisch Tutorial (selber bauen)

Vorbereitung

Zunächst solltet Ihr alle Sachen bereitlegen, die Ihr voraussichtlich brauchen werdet – um nicht während des Bastelns in’s Stocken zu geraten oder gar das Projekt nicht zu vollenden.

Ganz wichtig: Wenn ihr irgendwas nicht verstehen solltet oder es eurer Meinung nach nicht eindeutig formuliert ist, zögert bitte nicht die Kommentarfunktion zu benutzen – Ihr seid mit eurer Frage sicher nicht allein!

Was Ihr braucht:

Materialen

  • 1 Holzplatte, 200cmx 100cm x 18mm mit gemaserter Oberflächen (für Raceway, Dicke könnt ihr im Prinzip frei wählen)
  • 1 Holzplatte, 200cmx 100cm x 24mm, MDF (Untere Platte, Rail, später verdeckt, Dicke könnt ihr im Prinzip frei wählen)
  • Schaumstoff für’s Rail, ca 240cm x 140cm  x 2cm (damit Ihr noch ein wenig Luft habt). Material PU RG35/55
  • Schaumstoff für’s Spielfeld, 180cm x 56cm (min), Dicke: 2-5mm. RG35/55.
  • Spielfeldbezug: An Dimensionen des Spielfeldes anpassen – Denkt daran: Ihr müsst das Ding noch umklappen und Tackern können! In unserem Fall: 220cm x 90 cm (ca.)
  • Cupholder, 8 Stück, Lochdurchmesser sollte min. 80mm sein, damit Innendurchmesser der Cupholder ca. 78 mm ist – damit nicht nur die 0,33 Flaschen rein passen (sonst seid Ihr auf BECKS angewiesen)! Hier z.B. noch die mit 10cm Durchmesser.
  • Tischbeine – hier seid Ihr völlig frei. Z.b. auf Amazon für 4 Stück 10€. Bei IKEA gibt’s z.B. „Vika Curry“, für insgesamt 12€
  • Jede Menge Schrauben, je nach Dicke eurer 2 Holzplatten
  • Jede Menge Klammern für den Tacker (je breiter, desto besser, dann ist ein Reißen des Leders unwahrscheinlicher. Die Länge eurer Tackermunition müsst ihr so wählen, dass die Klammern weder das zu fixierende Material (Spielbezug, Leder) durchschlagen, noch 4mm rausschauen – je nach Tackerpower unterschiedlich)
  • Den Kunstlederbezug für’s Rail, gibt’s z.B. hier oder hier. Mein Lederbezug hatte eine Ausgangsgröße von 140x300cm bei ca. 900g pro Laufmeter.
  • Sprühkleber um den Schaumstoff, bzw. mehrere Lagen ordentlich zu verkleben.

Werkzeuge

  • Stichsäge (Kauft euch am besten ein neues Blatt, möglichst biegesteif)
  • Akkuschrauber (Schrauben, Bohren)
  • Bohrmaschine (Bohren/Schleifen der Cupholderlöcher (viel Drehmoment nötig), Akkuschrauber zu wenig Power )
  • Schleifmaschine (um die gesägten Kanten ein klein wenig abzurunden, ich hatte einen Bandschleifer, aber hier kann man alles nehmen, was schleift)
  • Jede Menge Schrauben, je nach Dicke eurer 2 Holzplatten
  • Elektrotacker (Für Spielbezug und das Leder des Rails. Schaut euch an, wie oft ich getackert habe: So oft solltet ihr auch tackern – deswegen: Klare Empfehlung zum Kauf eines Elektro Tackers). Maximale Klammerbreite für diesen Tacker sind 10mm (also z.B. die hier)
  • Lochsägen für die Cupholder (da ihr wahrscheinlich nicht genau die Größe finden werdet, die ihr für eure Cupholder braucht, werdet ihr zusätzlich einen ….)
  • Fächerschleifer (… brauchen, um die Löcher auf Maß zu bringen – später mehr dazu! Hier z.B. mit 80mm – muss zu euren Cupholdern passen.)
  • Klemmen (immer wieder werdet ihr 2 Teile zueinander ausrichten, festklemmen und schrauben)

Außerdem

  • Platz (Muttis Garage)
  • 3 Böcke (2 sind zu wenig, wenn Ihr das Rail baut)

Bemerkung: Ich habe absichtlich auf das Benutzen von Leim verzichtet. Ich stehe mehr auf Formschluss – hebt mindestens genauso gut, und falls ihr mal ein spezielles Bauteil ändern müsst, ist das Trennen zweier mit Schrauben gefügten Teile wesentlich einfacher als Trennen zweier geklebten Teile.

1. Schritt: Zeichnen

Das Einspannen der Säge in Konstruktionen, damit sie da lang sägt, wo sie soll, hat bei mir leider nicht zum Erfolg geführt – vielleicht weil das Blatt nicht genügend biegesteif war.

Meine Empfehlung: Zeichnet, und versucht anschließend der Linie nachzusägen. Ist nicht wild, wenn die Säge einmal ein bisschen abhaut – der einzige Schnitt, auf den es wirklich ankommt (und den man später auch sieht) ist (s.u.) der Zwischen Railway und Spielfeld. Macht diesen also am besten als letzten und sammelt vorher Erfahrung.

Um die Kreise an den Enden zu zeichnen, habe ich jeweils im Kreismittelpunkt ein Loch gebohrt (sieht man später nicht mehr) und dann mit folgendem „Gerät“ gearbeitet:

Im Prinzip handelt es sich um ein zentrisch mit einer Schraube fixiertes Brett, in das man einen Bleistift stecken kann. („Brett-mit-Reinsteck-Vorrichtung“)

2. Schritt: Sägen

Jetzt wird’s ernst.

Aus der MDF Platte wird der obere Teil des Rails und die Grundplatte (hier werden später die Füße angeschraubt) gesägt.

Aus der Platte mit Holzmaserung der untere (äußere) Teil des Rails, der Racetrack (hier kommen später die Cupholder rein) und das Spielfeld .

Damit ihr wisst, wo ihr sägen müsst (und wo auf den Konstruktionzeichnungen nur Sichtkanten sind) hier außerdem noch ein Querschnitt durch den Tisch:

Da ihr zum Sägen mit der Stichsäge einen Anfangspunkt braucht, bohrt ihr am besten mit einem Bohrer  2-3 möglichst kleine Löcher, um eine Art Schlitz zu schaffen. Hier könnt ihr dann mit der Stichsäge beginnen. Je kleiner die Löcher, desto besser.

Macht am besten ein paar Probebohrungen an dem Sägeabfall – bzw. falls es noch keinen gibt an den Ecken. Denkt beim Sägen daran, dass der einzige Schnitt, der später wirklich sichtbar sein wird (also nicht von Schaumstoff, Leder oder etwas anderem überdeckt ist) der innere Schnitt auf der Holzplatte mit Maserung – lasst hier deswegen äußerste Sorgfalt walten! Dieser „wichtige“ Schnitt ist der zwischen Racetrack und Spielfeld.

 

3. Das Rail zusammenbauen

Zuerst legt ihr das obere und untere Teil des Rails aufeinander und fixiert es mit mindestens 4 Klemmen gegen Verrutschten. Achtet aber darauf, dass beide Teile möglichst ohne Spannungen zueinander ausgerichtet sind. Anschließend schraubt ihr es fest.

Da Die Schrauben hier keine große Kraft übertragen müssen, braucht ihr nicht übertreiben: 20 über den Umfang verteilte Schrauben sollten locker reichen! Achtet allerdings  – wie vorher –darauf, dass die Schrauben grade so lang sind, dass sie grade nicht durchstoßen aber möglichst viel Material zum Festbeißen haben.

4. Das Rail Polstern

Hierbei handelt es sich um den schwierigsten und umfangreichsten Schritt beim Bau eines Pokertisches.

Schaustoff (oben auf der Ablage) zu wenig waren, und 4 cm an der Seite zu viel, kam ich nicht um 2 Schichten herum, mein Aufbau war, wie in dieser Skizze bzw. in diesem Bild.

Wie funktioniert das Polstern jetzt genau? Folgende Schritte:

1. Legt euer fertig gebautes Rail auf euren Schaumstoff. Zeichnet mit Filzstift da, wo ihr später schneiden wollt.  Achtet darauf, neben dem eigentlichen Rail (bei Schaumstoff2) noch Platz zu lassen – schließlich wollt ihr den Schaumstoff später umklappen. Ich empfehle hier 10 cm. Falls Ihr nicht genügend Schaumstoff habt – bzw. Schwabe (wie ich) seid und deswegen eine optimale Ausnutzung des Rohstoffes anstrebt – um alle Teile am Stück auszuschneiden, also eines der 2 Ovale aufteilen müsst, sollte das tunlichst das kleinere (in der Skizze Nr. 1) sein! Nur um sicher zu gehen, dass wir hier das gleiche meinen: Die kleinere ist die „innere“ bzw. „untere“ Schaumstoffschicht, die später von der zweiten Schicht überdeckt sein wird.

2. Schneidet eure „Schablonen“ mit einer normalen Scheere aus.  Achtet darauf, dass die obere Schaumstofflage (in der Skizze Nr. 2) am Stück vorliegt, bei Schaumstofflage 1 spielt es keine Rolle.

3. Dieser Schritt ist nur notwendig, wenn ihr eine Lage nicht an einem Stück ausschneiden konntet. Vorgehen: Legt die Teile, so wie sie später geklebt werden sollen auf euer Rail (so, dass sie sich überlappen). Jetzt nehmt ihr ein scharfes Messer und schneidet (auf einmal, während sie übereinanderliegen) durch die überlappenden Schaumstoffteile (möglichst ein bisschen schräg) und kennzeichnet die Teile durch Muster – und auch deren Ausrichtung zueinander) eindeutig, um sie später wieder passend zusammensetzen zu können.

4. Nun wird die Oberseite des Rails ordentlich mit Sprühkleber eingesprüht, wenn ihr mehrere Teile habt, immer nur der notwendige Teil. Lasst den Kleber kurz (20 sec.) antrocknen und drückt dann die erste Schaumstofflage (Lage 1) nach und nach rundum auf’s Rail.

5. Jetzt kommt Schaumstofflage 2 – hier wird’s etwas komplizierter. Vorgehen: Legt das Schaumstoffoval (Lage 2) auf den Boden. Unterseite (wo später der Kleber draufkommt) nach oben. Anschließend legt ihr das Rail samt bereits aufgeklebter 1ter Lage auf das Oval und richtet es aus. Jetzt kommt der Clou: Ihr Kippt das Rail einfach wieder weg und lehnt es gegen eine in der Nähe befindliche Wand. Jetzt könnt ihr Unterseite von Schaumstofflage 2 und Oberseite von Schaumstofflage 1 ordentliche einsprühen und anschließend das gesamte Rail (samt Schaumstofflage 1) einfach wieder runterkippen – es ist sofort perfekt ausgerichtet. Am besten Ihr beschwert die Konstruktion jetzt noch mit ein paar Getränkekästen und lasst den Kleber trocknen.

6. Jetzt muss der Schaumstoff nur noch umgeklappt und seitlich an das Rail geklebt werden. Das geht am besten, indem ihr Unter das Rail (Schaumstoff unten, Holz zeigt nach oben) ein paar Schnüre (an den Kurven) legt und für die Längsseiten wieder ein paar Getränkekästen bereitstellt. Ihr arbeitet euch jetzt Abschnittsweise vor: Sprühen, Umfalten, Fixieren (in der Kurve mit dem Faden, Längsseite durch die Getränkekästen).

7. Jetzt schneidet ihr noch überstehenden Schaumstoff mit einem scharfen Messer ab

8. Fertig!

5. Das Rail mit Leder bespannen

Wenn ihr es nicht ganz ohne Falten hinbekommt, macht euch keine Sorgen. Bei zwei Lagen Schaumstoff ist das (meiner Meinung nach) fast unmöglich. Außerdem seht ihr beim Spielen später sowieso in 99% der Fälle nur die Innenseite des Rails. Für diesen Schritt rate ich euch auch dringend, eine(n) zweiten Mann/Frau zu besorgen, der/die eure Begeisterung fürs Pokern teilt – das macht es um einiges leichter: Fangen wir an:

1. Breitet euren Lederzuschnitt auf dem Boden aus und legt das Rail (Schaumstoff nach unten) einfach drauf.

2. Schneidet Außen mit ordentlich Abstand (Umklappen + Festackern + Platz, damit ihr ordentlich ziehen könnt) rund um’s Rail und Innen ein 4 Eck (auch wieder mit ordentlich Platz an den Längsseiten, in den Rundungen hier aber nicht schneiden, siehe Bild). Zieht und Tackert wie ein Verrückter – jeweils von der Mitte nach Außen! Genaueres zur Tackerreihenfolge, entnehmt ihr bitte dem Bild. Außen müsst ihr wie die Verrückten ziehen, damit es später möglichst wenig Falten gibt.

3. In den Rundungen schneidet ihr jetzt vom Mittelpunkt des Kreises aus in Richtung Rail (Radial, siehe Bild) Achtet auch hier dafür genügend Platz zu lassen! Das Leder sollte im getackerten Zustand noch ca 1cm „uneingeschnitten“ auf der Rückseite des Rails liegen.


4. Ihr fangt in der Mitte an: Ziehen, Tackern, Ziehen, […] – und zwar in der gleichen Reihenfolge, wie ihr bereits Außen vorgegangen seid. Am besten Ihr sucht euch jemand, der euch Hilft – hier macht es das wirklich einfacher. Innen müsst ihr darauf achten, dass das Leder nicht einreißt.

5. Fertig!

6. Das Spielfeld

Das Schwierigste habt ihr nun hinter euch – im Gegensatz zum Rail ist das Spielfeld ein Klacks:

1. Spielfeldplatte falsch herum auf dem Schaumstoff (jetzt der Dünnere) legen. Mit Filzstift – ihr kennt es schon – Schablone zeichnen. Hier allerdings keinen Platz lassen – direkt an der Kante zeichnen! Auch hier danach die Platte einfach hochklappen – so bleibt eure Ausrichtung erhalten.

2. Jetzt aber nicht schneiden! Statt dessen sprüht ihr den soeben gekennzeichneten Bereich auf dem Schaumstoff und die Oberseite der Holzplatte mit Kleber ein, und klappt anschließend die Holzplatte einfach wieder runter.

3. Kurz Trocknen lassen, mit scharfen Messer (am besten eins aus Mutters Küche, das sie selber noch nie benutzt hat (an dieser Stelle Entschuldigung an meine Mutter, dass ich ihr Messer entjungfert habe) an der Kante entlang (diesmal ohne Platz zu lassen) schneiden.

4. Jetzt den Spielfeldbezug (Oberseite nach Unten) ausbreiten und das Spielfeldbrett samt Schaumstoff (Schaumstoff nach Unten) drauf legen. Wieder grob, mit ein paar Zentimetern Luft (ca. 10cm, ihr werdet genauso wie ich reichlich Platz haben) rundumschneiden.

5. Umklappen, Tackern. Wenn’s Falten gibt: Hilft alles nichts; Die verantwortlichen Klammern wieder öffnen und neu tackern.


6. Fertig.

7. Racetrack und Tischunterbau

Wir fassen zusammen: Ihr habt bereits ein gepolstertes Rail und ein fertig bespanntes Spielfeld. Nun fehlt nur noch die Komponente die alles zusammenhält!

1. Wie immer: Racetrack und Tischunterbau sauber zueinander ausrichten und mit Klemmen fixieren um abrutschen zu vermeiden. Achtet beim Hantieren mit der Holzplattte des Racetracks unbedingt darauf, diesen nicht zu zerkratzen (Zeitung unterlegen, etc.)! Aber noch nicht schrauben!

2. Zeichnet nun, am besten auf der Unterseite – also dem Tischunterbau – die Löcher lt. Plan an. Hier solltet ihr sehr gewissenhaft arbeiten, da Patzer an dieser Stelle später in’s Auge stechen werden.

3. Bohrt mit einem dünnen Bohrer (ca. 4-5mm) an den angezeichneten Stellen durch beide (!) Platten, während Sie noch verspannt sind. So stellt ihr sicher, dass die später Löcher für die Cupholder auch konzentrisch auf beiden Platten angeordnet sind. Der Bohrungsdurchmesser darf auf keinen Fall den Durchmesser des Führungsbohrers eurer Lochsäge überschreiten (da er sonst nicht mehr als Führung fungieren kann).

4. Da meine – und eure wahrscheinlich auch – Lochsäge nicht in der Lage ist, 2 dicke Holzplatten auf einmal zu Sägen, müssen nun die Platten wieder voneinander getrennt werden.

5. Nun gilt es, die Löcher für die Cupholder in die beiden Bretter zu kriegen. Da ich leider keine Lochsäge mit einem passenden Durchmesser für meine Cupholder auftreiben konnte, musste ich etwas umständlicher vorgehen. Falls ihr eine Lochsäge habt, die genau zu eurem Cupholder passt, Bohrt eure Löcher, und macht bei Schritt 6 weiter, für alle anderen: Da das Loch im Tischunterbau weder später sichtbar sein wird, noch für die Führung des Cupholders verantwortlich ist, wird dieses Loch in der Grundplatte mit der Lochsäge gebohrt, die „eins zu groß“ ist. Sprich: Hier würde der Cupholder nicht fest sitzen. Siehe Bild. Das Obere Loch (also das Loch im Racetrack) sägen wir mit der Lochsäge „eine Nummer zu klein“ – d.h. hier passt der Cupholder nicht rein – zumindest für den Anfang. Nachdem dieses Loch gesägt wurde, nehmen wir nun einen Fächerschleifer (siehe Unten), um das Loch passgenau aufzuweiten (Ich empfehle eine Presspassung, also einen festen Sitz). Diesen Vorgang, also jeweils „Unteres Loch zu groß Sägen“ und „oberes Loch zu klein Sägen und anschließend mit Fächerschleifer aufweiten“ wiederholen wir für alle 8 Löcher.

6. Nun richten wir die 2 Platten abermals zueinander aus und fixieren Sie ordentlich.

7. Fertig ausgerichtet, wird es nun wieder verschraubt, am besten kurz vorbohren. Achtet auch hier wieder darauf, dass die Schrauben so lang wie möglich sind, aber nicht auf der anderen Seite rausschauen. Ihr braucht es übrigens nicht so mit Schrauben zu übertreiben wie ich – 50 über den Umfang verteilte sollten locker reichen, da auch hier keine großen Kräfte übertragen werden.

8. Was jetzt noch fehlt, sind die Beine. Überlegt euch, wo ihr sie gerne haben würdet, bzw. wo sie am wenigsten stören. Richtet die Halterung für die Füße aus, klemmt sie fest und verschraubt sie – am besten auch wieder vorbohren. Die Schrauben wieder so lang wie möglich, dass sie grade nicht auf der anderen Seite rausschauen.

8. Zusammenfügen/Fertig!

Jetzt nur noch alles zusammenbauen, und schon seid Ihr fertig. Herzlichen Glückwunsch! 🙂

Wenn euch mein Artikel gefallen und/oder ihr Verbesserungsvorschläge habt (bzgl.  des Pokertisches/ Tutorials/ etc.) habt, würde ich mich über einen Kommentar freuen!

Ansonsten: Viel Spass beim Basteln und erfolgreiches Pokern!

9. Gallerie

An dieser Stelle sammle ich Bilder von Pokertischen, die aufgrund dieses Tutorials entstanden sind. Wenn ihr euren auch gerne an dieser Stelle sehen würdet, könnt ihr mir sehr gerne eine Mail schreiben!

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56 Antworten auf Pokertisch Tutorial (selber bauen)

  1. Michael sagt:

    Hi,
    super Anleitung vielen Dank! Das ist die beste die ich bisher im Internet gefunden habe. Eine Frage: Mit welchem Tool hast du die Pläne erstellt? Ich würde meinen Tisch gerne 20cm länger machen, ansonsten hätte ich direkt deine genommen! 😉

    Viele Grüße und erfolgreiches Pokern!

  2. Dom sagt:

    Hallo,

    bin auch schon länger auf der suche nach einem guten Tisch.
    Wirklich super Anleitung. Respekt !!!

    Verkaufst du zufällig einen 🙂

    Hab in 2 Wochen geburtstag und da wollte ich mir ein leisten.

    • admin sagt:

      Hi,

      da du spätestens morgen Geburtstag hast: Alles Gute (nachträglich)!

      Verkaufen war eigentlich nicht geplant. Zur Zeit würde ohnehin nur mein eigener in Frage kommen, da ich gerade an etwas anderem bastele.

      Viele Grüße & Danke für das Lob!

  3. rapsche sagt:

    hallo,

    super anleitung. habe stunden gebraucht um eine so tolle anleitung zu finden. 🙂
    wollte mal fragen von wo du die cupholder her hast?

    besten dank für deine antwort

    • admin sagt:

      Hi,

      danke für das Lob! Die Cupholder hab ich damals irgendwo auf eBay gekauft – das Angebot gibt’s aber ziemlich sicher nicht mehr, sorry.

      Lg

  4. Roger sagt:

    Hi,

    Dieser Pokertisch lässt sich sehen, mein Kompliment!
    Habe noch eine Frage für den zusammenbau, da die Spielfläche mit dem Spielfeldbezug bezogen wird hat dann alles noch gut zusammengepasst da es ja nur einen Spalt (Stichsägen Blatt) gibt? Zudem liegt das Rail gut auf dem Racetrack auf wegen dem Kunstleder das unten angetackert wurde?

    Grüsse

    • admin sagt:

      Servus,

      der Spalt (von der Stichsaege) zwischen Racetrack und Spielfeld reicht locker aus, um dem Spielfeldbezug Platz zu bieten. Ich wuerde hier sogar ein moeglichst duennes Saegeblatt empfehlen!
      Und auch zum Thema Aufliegen: Alles liegt satt auf, nichts wackelt – so wie es sein muss.

      Viele Gruesse!

      • Roger sagt:

        Hast du das Spieltuch eingeschnitten, so dass es besser um die Rundung tackern konntest?
        Habe noch eine verständnis Frage zur tackerreihenfolge gemäss deiner Reihenfolge: Wenn du von Mitte nach Aussen schreibst, meinst du in der Rundung also von 10,7 nach 8,13 oder von 1,2 nach 3,4?
        Wie hast du diesen Sternschnitt genau gemacht, hast du dir alles angezeichnet und dann so ausgeschnitten (bei Punkt 5 Abschnitt 3 deiner Anleitung)?

        Vielen Dank für deine Hilfe!

        Grüsse

        • admin sagt:

          Spieltuch wurde aus exakt dem Grund eingeschnitten.

          Von „Innen nach Außen“ meint: Du startest immer mit 1,2 und machst dann erst die eine Seite (3-13… rechts) und machst dann das Gleiche auf der anderen Seite (3-13… links, nicht abgebildet).

          Sternschnitt war frei Hand. Ich habe mich einfach bemüht halbwegs gleichmäßig und nicht zu weit einzuschneiden. Sind deine Streifen zu dünn, reißen Sie oder sind schwer zu tackern, sind sie zu dick, gibt’s Falten. Ich würde eine Streifenbreite von 2-3cm empfehlen.

          Sorry für die späte Antwort!

  5. Anton sagt:

    Hallo,

    ersteinmal ein riesen Dankeschön für diese detailierte und schöne Anleitung.
    Jetzt meine Frage:
    Muss der Racetrack auch lackiert werden oder ist das Holz auch so Flüssigkeits- und Kratzer beständig ? Habe bei anderen Anleitungen gesehen das er lakiert wurde, hier wurde allerding auch anderes Holz verwendet.

    • admin sagt:

      Ordentliches Holz kaufen, schleifen und selber Lackieren wäre natürlich eine Premium-Version des Ganzen und auch möglich. In meinem Fall hat es sich aber um eine Furnierplatte aus Pressspan gehandelt, ergo: In der Mitte verleimte Holzspäne und oben und unten eine Holzimitation (gibt’s als Zuschnitt im Baumarkt).

      Vielen Dank für das Lob, freut mich!

  6. Nickt sagt:

    Wie wird das Rail am Ende befestigt?

    • admin sagt:

      Das Rail liegt (absichtlich) nur auf. Wenn Sie es befestigen möchten, können Sie das Rail aber mit ca. 5 Metallplatten kontern (Eine Seite am Rail festschrauben, die andere am Rest vom Tisch).

  7. Marc sagt:

    Moin,

    also, ich kann mich nur meinen Vorednern anschliessen.
    Ein absolut klasse Teil, was du gebaut und auch präsentiert hast. Herzlichen Dank dafür.

    Ich habe eine Frage bzgl. der Abmaße, die du in deiner Präsentation angibst.
    Dein Tisch ist für 8 Personen ausgelegt. In unserer Pokerrunde sind wir max 10 (plus eventuellem Dealer) Kommt selten vor, aber….

    Wie viel Platz hast du pro Spieler eingerechnet? Bzw. Wie sind deine Erfahrungen bei eurem Spiel? Habt ihr ausreichend Platz zum Nachbar? Mir kommen ca. 50cm etwas wenig vor. Kann mich aber auch täuschen.

    • admin sagt:

      Ahoi,

      also wir saßen direkt zur Einweihung zu 8t dran. Ging ohne Probleme, 8 Lineman von den San Francisco 49ers hätten aber wahrscheinlich keinen Platz. Der Charme an diesen Maßen ist, dass der Tisch mit seinen 200cm länge perfekt unter meinem IKEA Malm Bett verschwindet.

      Meine Rechnung war damals:
      U_(tisch,cupholder,ges) = 2*1000mm+2*PI()*330mm (gesamter umfang des Tisches auf höhe der Cupholder). Die 50cm sind dieser Wert (auf Höhe der Cupholder) geteilt durch 8. Also nicht der Wert an der äußersten Tischkante wo die Spieler sitzen. Da wäre die Rechnung
      U_(tisch,außenkante,ges) = 2*1000mm+2*PI()*500mm. Bzw. Pro Spieler eben U_(tisch,außenkante,ges)/8 = 65cm

      Wir hatten noch die Platzprobleme. Wenn du 8 Leute UND einen Dealer unterbringen würdest, würde ich den Tisch allerdings größer machen. Ich hab mich damals an einen Tisch gesetzt und einen Zollstock vor mich gelegt.

      • Marc sagt:

        Danke für die ausführliche und hilfreiche Rückmeldung. Logisch. Hätte ich auch selber drauf kommen können. Man haut einfach in die Tasten ohne vorher zu überlegen:-)
        Auch ich habe jetzt die Holzplatten erworben. 2440x1220x18 (Tischlerplatten). Sind zwar etwas teurer, aber dafür etwas leichter. Somit sollten wir zu Zehnt ausreichend Platz haben(65,8 cm). Und wenn noch ein Dealer dabei ist, sind es immernoch knapp 60 cm.
        Zusätzlich würde mich noch interessieren, welche Materialien du verwendet hast und vielleicht wo du diese erworben hast:
        -Schaumstoff für Rail? PU-Schaum RG40?
        -Schaumstoff für Spielfläche? Volara?
        -Kunstleder?
        -Spielfeldbezug? Speed Cloth?

        Danke nochmals.

        Gruß

  8. Yannick sagt:

    mich würde interessieren was du für kosten für materialien und sowas hattest…round about…

    lg

    p.s super anleitung 🙂

    • admin sagt:

      So ganz grob: Unter 450€. Aber da sind auch die ganzen Sachen drin, die ich extra für das Projekt gekauft habe (Fächerschleifer, Tacker, etc.). Mit ein wenig Kreativität, z.B. bei den Cupholdern kann man auch noch billiger weg kommen. Bei den meisten Konstruktionen im Internet werden übrigens 3 Holzplatten benötigt, die hier beschriebene Bauweise kommt mit 2 aus (was auch spart). Ich hatte aber auch keine 500€ auf der Seite. Ich hab das Zeug nach und nach bestellt und alles da war binnen 1 Woche gebaut.

      PS: Danke für das Lob.

  9. Andreas Fischer sagt:

    Hallo Bernhard.

    Ich bin gerade dabei, deinen Pokertisch nach deinen Plänen zu bauen. Hut ab – eine von vorne bis hinten durchdachte Sache. Man sieht sofort, dass da ein Ingenieur am Werk war. Großes Lob.
    Ich habe aber eine Frage zum Holz: Wo kriegt man eine so große Massivholzplatte her (außer Anfertigung beim Tischler)? Ich nehme für beide Teile OSB-Platten.
    Ach ja, und noch eine Frage zu den Tischbeinen: Du hast die Vika Curry von IKEA genommen. Wenn ich mir das vorstelle, denke ich da an Storchenbeine. 🙂 Im Ernst, sind die nicht sehr dünn für den wuchtigen Tisch? Mal von der Optik abgesehen finde ich die nicht gerade sehr stabil.

    Gruß
    Andreas

    • admin sagt:

      Hi Andreas,

      danke für das Lob! V.a. dass du den Ingenieur erkennst freut das Herz 😉

      Zu deinen Fragen:
      – Holz: Ganz einfach: Baumarkt. Allerdings nicht im Regal. Im Bauhaus (da war ich) gibts meistens eine „Zuschnitt-Theke“, da füllst du einen Zettel aus (welches Material und welche Maße) und du Zahlst dann pro m² und für „Schnitte“. OSB ist ein klein wenig teurer als MDF (wenn ich das recht in Erinnerung habe). Für den Racetrack würde ich aber auf alle Fälle ein Furnier nehmen – hattest du aber sicher sowieso vor.
      – Tischbeine: Selbst wenn man den Pokertisch aus der Ferne betrachtet ohne das jemand dran sitzt (was selten vor kommt) sieht das m.M. nicht schlimm aus. Die Vika-Currys sind eigentlich recht „dick“. Der Grund wieso du sie wahrscheinlich „nicht stabil“ findest liegt auch nicht an den Beinen (die halten bombig). Problem bei der Ikea-Konstruktion ist, dass die Tischplatten bis auf den wabenförmigen Karton hohl sind. Ergo die Schauben (die die Tischbeine halten) haben ca. 2mm zum Greifen. Das ist ganz klar was anderes wie wenn du pro Tischbein mehrere Schrauben in MDF oder OSB reinschiesst.

      Viele Grüße

      • Andreas Fischer sagt:

        Hallöchen.

        Danke für deine Antwort.
        Der Grund, warum ich die Vika-Currys nicht sehr stabil finde, liegt am Tisch selbst. Ich bin noch nicht fertig und das Ding wiegt schon geschätzte 40 kg. Auweia …
        Achso, habe ich noch gar nicht erwähnt: Für den Racetrack hätte ich gerne Furnier genommen, nur mein Baumarkt des Vertrauens führt sowas nicht. Habe mich dann für Laminat (!) entschieden und es auf die OSB-PLatte geklebt. Hmm, das macht es dann natürlich ziemlich schwer.
        Ich nehme nun etwas „dickere“ Tischbeine, allerdings auch von Ikea (VIKA KAJ). Sie passen für meinen Geschmack optisch besser und sind großzügig höhenverstellbar. Mit Einschraubmuttern und Sechskant- oder Imbusschrauben soll ich die wohl auch an eine OSB-Platte ordentlich festkriegen.
        Ich denke, dass ich zum WE die groben Arbeiten erledigt habe und den Schaumstoff usw. bekomme. Dann gehts an die Feinarbeiten.
        Ich werde dich bestimmt nochmal wegen der einen oder anderen Frage belästigen. 🙂
        Nochmal großes Lob und viele Grüße.
        Andreas

        • admin sagt:

          Ahoi,

          wenn du fertig bist, würde ich mich sehr über ein Bild freuen. Falls du einverstanden bist, kann ich auch eine Sammlung „Die Brüder und Schwestern des Tisches“ auf dieser Seite starten!

          Viele Grüße
          Bernhard

          • Andreas Fischer sagt:

            Hallo Bernhard,

            werde dir gleich an die Mailadresse ein oder zwei Fotos von meinem Tisch schicken.
            Und eine Pokertischgalerie würde ich mir mit großem Interesse anschauen – tolle Idee.

            Gruß
            Andreas

  10. Christian sagt:

    Guten Abend Herr Schlegel,

    Auf der Suche nach einer guten Anleitung zum Eigenbau eines Pokertisches bin ich auf Ihre Seite gestoßen und würde nun gerne mit Ihrer Anleitung den von Ihnen beschriebenen Tisch bauen.

    Nach mehrfachen lesen der Anleitung bin ich mir leider noch nicht ganz schlüssig über diverse Punkte.

    Ich würde gerne kurz beschreibe wie ich es verstanden habe:

    1.) Sägen
    Zeichnung 1 = pokertisch_catia_oberseite = Platte mit Maserung

    Zeichnung (link):

    Bild1:

    Direktlink zum Foto: http://www.fotos-hochladen.net/view/pokertisch1pjy5cm4io1.png

    Bild2:
    Zeichnung 2 pokertisch_catia_unterseite = MDF Platte

    Direktlink: http://www.fotos-hochladen.net/view/pokertisch2cluvhowf7i.png

    2.) Sind die Schnitte soweit korrekt von mir aufgeführt oder mache ich dort einen Fehler?
    Was mir bei den Bildern aufgefallen ist, dass bei dem Zusammenbau für das Rail, ein Ausschnitt der MDF Platte sowie ein Ausschnitt der Maserungsplatte benutzt wird. Hier ist die MDF Platte breiter als die Maserungsplatte. Daher verstehe ich nicht, warum der Schnitt der MDF Platte von der Breite her kleiner ausfällt.

    3.) Nachdem die Teile ausgesägt sind ist alles gut beschrieben. Aufkleben des Schaumstoffs usw.

    Wie wird denn zum Schluss das Spielfeld befestigt? Oder wird dieses einfach nur noch „reingelegt“?

    [edit: Mail entfernt]. Ich sage schon einmal vorab vielen Dank für die Infos!

    Beste Grüße

    Christian

    • admin sagt:

      Hallo Christian,

      ich habe den Artikel um ergänzt – Ich hoffe, so wird klar wo man Sägen muss.

      Das Spielfeld wird zum Schluss einfach nur reingelegt. Du kannst es aber auch mit Schrauben kontern – dann ist es fest.

      Viele Grüße
      Bernhard

      • Simon sagt:

        Hallo Herr Schlegel könnten sie mir noch mal zur Frage von Christian beantworten http://www.fotos-hochladen.net/view/pokertisch2cluvhowf7i.png was mit den 5 cm vom Schnitt 2 bei der MDF Platte passiert ? Mir ist es noch nicht ganz klar !
        Besten Grüßen Simon

        • Bernhard Schlegel sagt:

          Hi Simon,

          ich verweiße dich nochmal auf durch den Pokertisch. Das Bild, das Sie gepostet haben, ist die Unteransicht. Schnitt zwei ist notwendig, um die untere MDF-Platte in Grundplatte oberen Teil vom Rail zu teilen. Der weiße Bereich in Ihrem Bild ist das Furnier, ebenso wie der grüne.

          Viele Grüße
          Bernhard

  11. johannes sagt:

    Tolle Anleitung echt super Tisch!
    Wollte nur fragen wie breit soll das Racetrack ca. sein?
    Und du hast gesagt der Tisch passt unter dein Bett, muss mann dann die Beine abschrauben oder gibt es auch eine „Einklapplösung“?
    Ich hatte vor den tisch etwas kleiner zu bauen und vll. rund. Würde es da Probleme geben? Wir sind nämlich nicht so viele Spieler (höchstens 6) und ich hab nicht so viel Platz in der Wohnung. Und wo hast du das Leder für die Rail gekauft?
    Danke im voraus:)

    • admin sagt:

      Hi Johannes,
      danke für das Lob! Zu deinen Fragen:

      • Breite ist exakt 1m, siehe HIER
      • Die Beine muss man abschrauben, Einklapplösungen (die dann allerdings mehr Höhe brauchen) gibt es sicher. Ich habe VIKA Curry von IKEA verwendet
      • Rund und kleiner dürfte grade so für 6 Leute reichen, würde aber empfehlen bei meinen Dimensionen zu bleiben (außer du hast einen quadratischen Raum, dann macht rund mehr sinn)
      • Wo ich das Leder gekauft habe weiß ich leider nicht mehr, aber auf Google findet man einiges.

      Viele Grüße
      Bernhard

  12. Steffen sagt:

    hallo
    ich find die Anleitung auch sehr sehr gut, doch eine Frage hab auch ich die oben schon einmal gestellt wurde jedoch noch nicht beantwortet wurde:
    Als Polsterung für das Spielfeld kann man ja gut dünnes Styropor nehmen, doch welchen Schaumstoff soll man am Rand fürs Rail nehmen?
    Normales Styropor kann man ja nich einfach so biegen vor allem nicht in solch einer Dicke, das würde sofort brechen, also was habt ihr benutzt?

    mfg
    Steffen

    • Bernhard Schlegel sagt:

      Hallo Steffen,

      habe den Artikel aktualisiert. Material ist PU RG35/55. Styropor (Polystrol, PS) würde ich auf KEINEN FALL empfehlen. Einmal eingedrückt hast du eine Macke drin.

      Viele Grüße
      Bernhard

  13. Oliver sagt:

    Sehr gute Anleitung. Leicht verständlich und anschauliche Bilder. Allerdings ein paar Details sollten vll noch mit rein.

    z.B dass wenn man die Bretter zusammenklemmt um sie nach dem absägen der Ecken gleichmäßig abzuschleifen, sollte man das MDF-Brett oben liegen haben und die anderen gemaserte Platte unten. Sonst muss man später beim Zusammenbauen vom Rail nochmal nachschleifen oder aufspachteln.
    Hatte das nicht bedacht und mir leider diese Arbeit gemacht.
    Ebenso hilft der Tipp, bei jedem Teil die Ausrichtung zu markieren, um ein verdrehen der Teile zu verhindern und leichter die Übersicht zu behalten. z.B überall an der gleichen Seite ein X um zu wissen was Ober- und Unterseite ist.
    Ebenso habe ich es vorgezogen die Teile zu verleimen, zwecks der Stabilität aber das ist wohl Geschmackssache.

    Ich selber bin noch dabei meinen Tisch zu bauen. Fange Morgen an das Spielfeld zu beziehen und das Rail zu Polstern.
    Hab zwar nen groben Plan wie ich es machen soll aber ich hätte es gut gefunden, wenn man hier in der Anleitung noch genauer auf das „Wie“ eingegangen wäre. Immerhin fällt hier falsches Arbeiten am meisten ins Auge. (Faltenfreies bespannen des Spielfelds um die Kurven)
    Aber vielleicht stell ich es mir auch grade einfach schwieriger vor als es in Wahrheit ist.

    Ich habe mir alle Lieferanten wo ich eingekauft habe notiert, bzw. die Links gespeichert. Falls jemand keine passenden Cupholder, Leder, oder so findet, einfach melden, dann poste ichs hier.

    Nochmals danke für die Anleitung. Ohne, hätte ich das Projekt Pokertisch wohl nie angegriffen.

    lg

    • Bernhard Schlegel sagt:

      Hi,

      ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich verstehe, was du mit „z.B dass wenn man die Bretter zusammenklemmt um sie nach dem absägen der Ecken gleichmäßig abzuschleifen, sollte man das MDF-Brett oben liegen haben und die anderen gemaserte Platte unten. Sonst muss man später beim Zusammenbauen vom Rail nochmal nachschleifen oder aufspachteln.“ meinst. Meinst du die äußerste Kante von Rail und MDF-Platte in Arbeitsschritt 2? Also der fehlende Hinweis „legt die MDF-Platte beim Sägen über das Rail – so wie ihr es später zusammenbaut, um euch Nacharbeiten zu sparen“?

    • Tim sagt:

      Hallo Oliver,

      ich würde mich sehr über eine Auskunft zwecks den Lieferanten für das Leder und den Schaumstoff freuen! Bin nämlich auch gerade über dem diesjährigen Winterprojekt „Pokertisch“.

      Allerdings wird meiner wohl kein Racetrack bekommen, sondern durchgängig bezogen werden, da ich das beim Spielen wesentlich angenehmer empfinde. Da baue ich lieber noch ein paar kleine Beistelltische für die Getränke etc. nebenher.

      Ansonstenallerdings eine sehr gut durchdachte Sache! Somit schon mal vielen Dank fürs Bereitstellen, Bernhard!

      LG Tim

  14. Eike Hartmann sagt:

    Hallo Bernhard,

    auch von mir ein großes Kompliment für die Planung und die Vorarbeit:-)
    Allerings geht es mir wie Christian, ich verstehe die Maße der äußeren Ringe beider Platten nicht.
    Lt. Querschnitt ist der obere Teil des Rails (MDF) 10 cm breit. Der untere Teil ist lt. Querschnitt (auch auf Deinen Fotos zu erkennen) kleiner, als der obere MDF teil. Optisch würde ich 5-6 cm schätzen. Allerings ist lt. bemaßter Zeichnung der äußere Ring der funierten Platte 20 cm breit.

    Entweder ich stehe völlig auf dem Schlauch oder ich würde es wie folgt verstehen
    MDF Platte: Ein Schnitt. Breite des äußeren Rings 100 mm. Der Rest (als 1900 x 900mm) bleibt für die Grundplatte.
    Funierplatte (oberer Teil): 2 Schnitte. Äußerer Ring (Unterteil Rail) 50 mm. Der innere Teil (Spielfeld soll lt. Zeichnung 1560 mm x 560 mm haben. Das würde bedeuten, für den mittlere Ring der Funierplatte (Racetrack) verbleiben 390 mm.

    Ich wäre sehr dankbar für eine schnelle Rückinfo, weil ich eigentlich morgen früh loslegen wollte.

    Vielen Dank und herzliche Grüße

    Eike

  15. Marc sagt:

    Servus,

    hammer Anleitung, hab mir auch einen hiernach gebaut. Allerdings 2,20m lang für 10 Personen und mit 2 Ölfässern als Füße.

    Ich habe die 2 Holzplatten vor dem Aussägen der Cupholder-Löcher schon zusammengeschraubt gehabt, was nichts macht, denn sobald man durch Platte eins durch ist, kann man den Ausschnitt herausnehmen und dann weitermachen.

    Bei bedarf schick ich auch ein Bild für die Gallerie!?

    LG
    Marc

  16. Jan sagt:

    Super Anleitung – Morgen schau ich im Baumarkt nach Schaumstoff, dem Holz und warte auf den Stoff und Kunstleder. Nach meinem Urlaub werde ich mich dann mal daran versuchen – Zum Glück habe ich einen begabten Schwiegervater 😉

  17. Philipp sagt:

    Also zu aller erst: Wirklich, Wirklich, , Wirklich gute Anleitung. Aber ich habe noch eine Frage: wie wird das fertige Rail montiert? Wird das einfach nur drauf gelegt oder verschraubt oder wie?

    LG Philipp

    • Bernhard Schlegel sagt:

      Hi Philipp,

      auch dir: Danke für das Lob! Der Rail habe ich einfach nur drauf gelegt – so ist das Putzen einfacher. Wenn man mag, kann man es auch einfach mit Schrauben, die lang genug sind von unten festschrauben.

      Viele Grüße
      Bernhard

      • Philipp sagt:

        Ok danke. unten meim Kommentar bitte nicht beachten. Beim letzten aufrufen dieser seite konnte ich nicht sehen, dass mein Kommentar abgeschickt wurde und hab es daher nochmal geschick
        MfG Philipp

  18. Holger S sagt:

    Hallo 🙂 Ich habe meinen Pokertisch nach Ihrer Anleitung gebaut. Ihr Anleitung ist sehr gut und hat mir die Arbeit sehr erleichtert. Ohne Ihre Anleitung hätte ich mir nicht zugetraut, einen Pokertisch selber Zubauen. Danke dafür 😉
    Mfg Holger S

  19. Philipp sagt:

    Erstmal muss ich sagen, dass die Anleitung wirklich wirklich gut ist. Aber ich wollte mal fragen wie das rail befestigt wird? Ist das nur drauf gelegt oder verschraubt odersoo etwas?
    Lg Philipp

    • Holger.S sagt:

      Hallo Philipp 🙂

      Ich habe die Rail nur aufgelegt. Das hält weil die Platten ja pass genau geschnitten sind. Der vorteil ist, dass du den Tisch schnell in mehrere Teil zerlegen kannst! Das vereinfacht den Transport….;-) mfg

  20. Marko Jasper sagt:

    Also ich wollte mich auch erstmal für diese mega detaillierte Anleitung vielmals bedanken ich denke das ist fast einmalig im netzt. Ich bin momentan schon an der Entfertigung meines Modells. Er wird etwas anders als Deine zum Beispiel wird er nicht 2 m sondern 2,50 m. Weil ich ihn für 9 Spieler plus eine Dealer Position geplant habe. Und außerdem wird er nicht einfach mit Graden langen Seiten sondern wird er Nierenförmig. Mit einer Einbuchtung für den Dealer. Und er wird komplett bezogen das heißt auch das racetrack. Es ist aber genauso abgeteilt wie bei deiner Anleitung. Ich werde dir gern Fotos und wenn du magst auch meine technische Zeichnung zukommen lassen. Also nochmals vielen Dank für die super ausführliche Anleitung. Damit ist es echt ein Kinderspiel. Beste Grüße aus der schönen Schweiz

  21. Beniboy123 sagt:

    Sehr schön. Hab schon einen Pokertisch und einen Black-Jack Tisch gebaut, bei letzterem muss man aber die Rundung entsprechend anpassen.

  22. Domenic sagt:

    Hey Bernhard,

    Ich suche mir gerade alle Komponenten zusammen. Welche Größe brauche ich den für das Kunstleder? Standardbreite sind ja 138 cm reicht das?

    Gruß

    Domenic

    • Bernhard Schlegel sagt:

      Hi Domenic,

      sorry für die späte Antwort! Ich hatte damals 140cm Breite auf 300cm länge verwendet – das hat bestens gereicht. Vielen Dank für deinen Hinweis, ich werde den Beitrag bzw. die Materialliste entsprechend ergänzen.

      Viele Grüße
      Bernhard

  23. Hemmer Jan sagt:

    Hallo herr Schlegel

    Ich würde gerne ihren Tisch bauen habe aber vorher noch 3 fragen:

    1. Was kostet das material ohne das Werkzeug???

    2. Die Anleitung ist sehr gut gemacht baue auch oft selber sachen aber irgendwie ist mir noch nicht so richtig klar wo ich sägen muss???

    3. Mit dem Leder ausschneiden finde ich auch ein bisschen ungenau beschrieben?!?!

    Das soll keine Kritik sein habe großen Respekt vor ihrem können würde mich lediglich über eine genauere beschreibung oder persönliche erklärung bezüglich des sägens und des Belederns von ihnen freuen.

  24. Georg sagt:

    Hallo Herr Schlegel,

    Wollte mich auch für diese super gelungene Anleitung bedanken.
    Ohne diese hätte ich, garniert nicht den Tisch gebaut.

    Gruß,
    Georg

    • Bernhard Schlegel sagt:

      Hi Georg,

      das freut mich ! Wenn du mir ein Bild deines Tisches schickst, kann ich gerne die Galerie entsprechend erweitern.

      Viele Grüße,
      Bernhard.

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